So sucht Google noch besser

Mit den richtigen Tricks und Kniffen erhalten Sie bessere Google-Ergebnisse. Wir zeigen, wie es geht.

Mit einigen Tipps und Tricks finden Sie über die Google-Suchmaschine noch schneller und effizienter die passende Information. Wenn Sie nach einem bestimmten Begriff suchen, zum Beispiel nach dem Urlaubshotel „Atlantis“ auf den Bahamas, geben Sie den Suchbegriff in die Suchmaske ein und drücken entweder auf die Enter-Taste oder mit der Maus auf die Schaltfläche zum Starten der Suche. Sie erhalten nach kurzer Zeit die Zusammenfassung der Suche. Ihnen stehen noch weitere Möglichkeiten zur Verfügung, das Suchergebnis einzugrenzen.
Aus der Google-Suche lässt sich mit wenigen Tipps und Tricks mehr herausholen.
Aus der Google-Suche lässt sich mit wenigen Tipps und Tricks mehr herausholen.
Foto: MK photograp55 – shutterstock.com

Einschränken des Suchergebnisses

Über die Menüpunkte auf der Google-Ergebnisseite können Sie die Suche eingrenzen, vor allem über den Menüpunkt Tools. Klicken Sie auf die gewünschte Option und dann noch einmal auf die Schaltfläche Suche oder betätigen Sie die Return-Taste. Die Google-Suche startet erneut und filtert die Suchergebnisse nach Ihrer Auswahl.

Die Google-Suche können Sie über den Menüpunkt Tools einschränken.
Die Google-Suche können Sie über den Menüpunkt Tools einschränken.

Wenn Sie in Google ein genaues Suchergebnis angezeigt bekommen wollen, geben Sie genaue Suchbegriffe ein. Je genauer Sie Ihre Suche bereits in der Eingabemaske eingrenzen, desto genauer wird auch das Suchergebnis ausfallen. Auch die Kombination von Suchbegriffen ist sinnvoll, zum Beispiel „Aspirin+Nebenwirkungen+Erfahrungsbericht“. Sie können beliebig viele Suchbegriffe miteinander kombinieren, um ein möglichst gutes Suchergebnis zu erhalten.

Wenn Sie ganze Sätze oder Teile von Sätzen suchen, setzen Sie das Ganze in Anführungszeichen („). Das zwingt die Google-Suche dazu, nach Begriffen zu suchen, die genau der eingegebenen Wortkette entsprechen.

Sie können die verschiedenen Suchkriterien miteinander verbinden. Wenn Sie einen Satz zum Beispiel so formulieren: „Die Leiden des jungen Werther“+Goethe, können Sie sicher sein, dass das Suchergebnis Internetseiten auflistet, die genaue Informationen über Goethes Leiden des jungen Werther beinhalten.

Wenn Sie etwas suchen, geben Sie am besten Kriterien an, die im Internet nicht sehr oft vertreten sind. Je spezifischer der Begriff gewählt ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass die gefundenen Seiten genau dem entsprechen, was Sie suchen. Sie suchen zum Beispiel die Bedienungsanleitung eines alten Siemens-Telefons. Wenn Sie in der Suche „Siemens+Telefon“ eingeben, werden Sie keine Bedienungsanleitung finden. Besser ist in diesem Fall, wenn Sie die Typenbeschreibung, vor allem wenn sie selten ist, und den Begriff „Anleitung“ eingeben.

Füllwörter berücksichtigen

Google durchsucht Internetseiten nach allen Begriffen, die Sie in der Suchmaske eingeben. Das Ergebnis enthält alle eingegebenen Suchbegriffe. Manche Füllwörter aber werden von Google nicht beachtet. Füllwörter sind Begriffe, die Google bei der Suche ignoriert, zum Beispiel die Wörter „ist“, „und“, „oder“. Um sicherzustellen, dass die von Ihnen verwendeten Suchbegriffe nicht zu diesen ausgeschlossenen Wörtern gehören, können Sie diese mit einem Pluszeichen (+) gezielt in die Suche einbinden. Google ignoriert keine Wörter, die mit dem + verbunden sind.

Die gleichen Möglichkeiten haben Sie mit dem Minuszeichen (-). Wenn Sie zum Beispiel nach „Elvis“ suchen, wäre die Trefferliste voll mit „Elvis Presley“. Wenn Sie in der Suche aber „Elvis -Presley“ eingeben, werden alle Elvis ausgegeben, die kein Presley beinhalten. Ab und zu kann sich schon ein Begriff einschleichen, den Sie mit dem Minuszeichen ausgeschlossen haben, aber der große Teil der gefundenen Seiten zeigt diesen Begriff tatsächlich nicht mehr an.

Das Minuszeichen macht vor allem bei der Produktsuche Sinn. Wenn Sie nach Hi-Fi-Produkten in Google suchen, erhalten Sie zunächst haufenweise Seiten mit Preisvergleichen. Durch „-Preisvergleich“ schließen Sie die meisten Seiten dieser Art aus.

Bei der Suche können Sie auch Begriffe ausschließen.
Bei der Suche können Sie auch Begriffe ausschließen.

Der Einsatz von Synonymen verbessert die Suchergebnisse

Kombinieren Sie bei der Suche seltene Kriterien wie Typenbezeichnungen oder Fachbegriffe. So ist sichergestellt, dass Google nur auf Internetseiten sucht, die den enthaltenen seltenen Begriff beinhalten.

Bei Suchbegriffen, die nach einer Tilde (~) folgen (tippen Sie ALT GR und +), durchsucht Google das Internet zusätzlich nach Synonymen. Der Begriff „~murder“ beispielsweise gibt im Englischen Begriffe wie „crime“ und „suicide“ aus.

Logische Operatoren verwenden

Google durchsucht Internetseiten immer mit dem logischen „AND“. Wenn Sie zwei Begriffe durch Leerzeichen voneinander trennen, finden sich in der Trefferliste auf allen Seiten immer beide Begriffe. Wenn Sie nach allen Abba-Platten in den Jahren von 1970 bis 1976 suchen, reicht die Eingabe Abba 1970..1976.

Wenn Sie aber zum Beispiel nach Internetseiten suchen, die entweder den einen oder den anderen Begriff enthalten, können Sie die beiden Suchbegriffe mit „OR“ trennen.

Beispiel:

Sie geben „Connery Brosnan“ in der Suchmaske an. Die Suche gibt nur Internetseiten aus, in denen beide Begriffe vorkommen. Wenn Sie Seiten anzeigen wollen, die „Connery“ oder „Brosnan“ anzeigen, müssen Sie „(Connery OR Brosnan)“ eingeben. Schreiben Sie den Suchbegriff in Klammern, den Sie mit „OR“ verknüpfen.

Spannen zwischen zwei Zahlen

Wenn Sie ein Ergebnis zwischen zwei Zahlen angezeigt bekommen wollen, müssen Sie das Minimum und das Maximum mit zwei Punkten (..) voneinander trennen.

Beispiel:

Pizzeria 74206..74906

Hier wird nach allen Pizzerias im Postleitzahlenbereich von 74206 bis 74906 gesucht.

Sie können in der Suche auch Spannen zwischen zwei Zahlen eingeben.
Sie können in der Suche auch Spannen zwischen zwei Zahlen eingeben.

Werbung und Spam vermeiden

Mittlerweile gibt es immer mehr Internetseiten, deren Sinn darin besteht, Surfer anzulocken, damit die Besucherzahlen steigen. Meistens erhalten Sie auf diesen Seiten gar keine Informationen, sondern nur weitere Links, oft zu eBay-Auktionen oder anderen Shops. Bevor Sie den Informationen einer Seite vertrauen, überprüfen Sie zunächst, ob die Quelle seriös ist. Oft erkennen Sie bereits am Vorschautext in der Suchmaschine, dass hinter der Seite nur unseriöse Angebote stecken.

Sie werden im Laufe der Zeit oft auf Seiten geleitet, auf denen Sie für Informationen bezahlen müssen. Verlassen Sie solche Seiten, da Sie hier keine ordentlichen Informationen erhalten, sondern lediglich abgezockt werden. Google zeigt Werbung meistens ganz oben und am rechten Rand aus. Von diesen Anzeigen lebt Google; das heißt aber noch lange nicht, dass Sie diese Seiten besuchen müssen.

Einheiten und weitere Möglichkeiten in Google

Google kann verschiedene Einheiten in andere umrechnen. Wenn Sie zum Beispiel wissen wollen, wie viel 22 Zoll in Zentimetern sind, können Sie in der Suchmaske „22 inches in cm“ eingeben und erhalten das passende Suchergebnis.

So einfach geht die Umrechnung von Einheiten in Google.
So einfach geht die Umrechnung von Einheiten in Google.

Weitere bekannte Einheiten sind die astronomische Einheit (au) oder die Lichtgeschwindigkeit (c). Wenn Sie englischsprachige Rezepte nachbacken wollen, können Sie sich „20 ounces in gram“ ausrechnen lassen (Ounces = Unzen). Interessant ist auch die Umrechnung von Zahlen in römische Ziffern. Zum Beispiel können Sie das Jahr 2018 in römischen Ziffern anzeigen lassen, und zwar mit der Sucheingabe „2018 in roman“.

Auch die Anzeige der Kreiszahl (pi) und die eulersche Zahl (e) beherrscht Google. Sie können Google auch als Taschenrechner nutzen. Geben Sie dazu eine beliebige Formel in die Suchleiste ein. Auch Einheiten kann der Taschenrechner korrekt umrechnen. Sie können ohne weiteres „2kg/100g“ eingeben und erhalten das korrekte Ergebnis.

Spezialauskünfte über Google

Da Google im Bereich der Suchmaschinen absoluter Marktführer ist, arbeiten immer mehr andere Online-Dienstleister mit der Suchmaschine zusammen. Sie können sich verschiedene Suchergebnisse von Zugverbindungen, UPS-Paketen und Vorwahlen anzeigen lassen.

Immer mehr Paketdienste wie UPS oder Federal Express arbeiten mit Google zusammen. Wenn Sie eine entsprechende Trackingnummer haben, können Sie sich über die Suchmaske in Google den derzeitigen Status Ihrer Lieferung anzeigen lassen.

Außerdem bietet Google die Möglichkeit der Abfrage von Bahnverbindungen. Sie müssen den Abfahrt- und Zielbahnhof eingeben und auf Wunsch noch die Uhrzeit. Im Ergebnis werden alle Zugverbindungen angezeigt, die in diesen Zeitraum fallen.

Wenn Sie Informationen über Wertpapiere suchen, reicht es, wenn Sie die deutsche Wertpapierkennnummer oder andere Bezeichnungen des Wertpapiers in die Suchmaske von Google eingeben.

Übersetzungen durchführen

Sie können sich einzelne englische Wörter ins Deutsche übersetzen lassen. Die Übersetzung aus dem Deutschen ins Englische funktioniert ebenfalls. Geben Sie in die Suchmaske den Begriff ein, den Sie übersetzen wollen, egal ob deutsch oder englisch. Hinter den Suchbegriff schreiben Sie die Übersetzungsrichtung, zum Beispiel „de-en“ oder „en-de“. Wenn Sie folgendes in die Suchmaske eingeben, erscheint als erster Link das bekannte kostenlose Online-Wörterbuch http://dict.leo.org.

Wenn Sie auf den Link klicken, kommen Sie als Erstes auf die Übersetzung des Begriffs. Sie können sich dann noch andere Begriffe übersetzen lassen.

Sie können anderssprachige Webseiten in Google übersetzen lassen. Dazu benötigen Sie kein Online-Wörterbuch, sondern es genügen die Funktionen in Google. Wenn Sie eine Seite in einer Fremdsprache finden, findet sich neben dem Link für diese Seite die Option „Diese Seite übersetzen“. Nach einem Klick auf diesen Link übersetzt Google den Inhalt der kompletten Internetseite. Natürlich ist die Grammatik nach der Übersetzung nicht unbedingt ideal, aber Seiten, die Sie ansonsten gar nicht verstehen würden, können Sie dadurch leicht übersetzen und lesen.

Die erweiterte Suche in Google nutzen

Die meisten gewünschten Informationen werden Sie über die Standardsuche finden. Wenn Sie allerdings bei der Standardsuche in Google nicht genügend Ergebnisse finden oder die Suche noch weiter eingrenzen wollen, hilft die erweiterte Suche weiter. Klicken Sie dazu den Link Einstellungen\Erweiterte Suche. Sie müssen bei der erweiterten Suche nicht alle Felder ausfüllen, sondern nur diejenigen, die sinnvoll sind. Damit werden wir uns im Folgenden näher beschäftigen.

Im obersten Abschnitt der Suchmaske können Sie die einzelnen Suchbegriffe effizienter filtern als bei der Standardsuche. Sie müssen keine Sonderzeichen oder Trennzeichen zwischen den Suchwörtern eingeben. Es reicht, wenn Sie die Eingabe der einzelnen Wörter durch ein Leerzeichen trennen. Sie können die einzelnen Bereiche miteinander kombinieren. Hier stehen verschiedene Optionen zur Verfügung:

alle diese Wörter enthalten – Wenn Sie mehrere Suchbegriffe in dieses Feld schreiben, sucht die Google-Suche nach Internetseiten, die alle eingegebenen Wörter unabhängig vom Zusammenhang des Textes enthalten. Diese Suchmaske entspricht genau genommen der Standardsuche, wenn Sie mehrere Suchbegriffe hintereinander mit Leerzeichen getrennt eingeben.

genau dieses Wort oder diese Wortgruppe enthalten – Hier sucht Google nach genau der eingegebenen Wortgruppe, zum Beispiel „Die Leiden des jungen Werther“. Sie müssen den Suchbegriff nicht in Anführungsstrichen schreiben. Diese Funktion entspricht in der Standardsuche der Eingabe dieses Satzes oder der Wortgruppe in Hochklammern.

eines dieser Wörter enthalten – Wenn Sie in dieses Feld Ihre Wortgruppe eingeben, entspricht das der Funktion „OR“ in der Standardsuche. Bei der Option mit allen Wörtern müssen alle genannten Wörter der Suche auf der Webseite vorhanden sein. Bei der Suche mit irgendeinem der Wörter muss nur einer der eingetragenen Begriffe vorhanden sein.

keines der folgenden Wörter enthalten – Diese Option entspricht der Funktion „-<Suchwort>“ der Standardsuche. Sie können mit dieser Variante nach Elektronikartikeln suchen und durch Eingabe des Worts Preisvergleich sicherstellen, dass keine Werbeseiten im Ergebnis angezeigt werden.

Suchen nach Dateien

Mit den Eingrenzungsoptionen der erweiterten Suche können Sie im Internet nach bestimmten Dateien in bestimmten Sprachen suchen. An dieser Stelle stehen Ihnen in der erweiterten Suche weitere Eingrenzungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die Optionen sind im unteren Bereich der erweiterten Suche bei „Ergebnisse eingrenzen“ verfügbar. Ihnen stehen unter anderem folgende Optionen zur Verfügung:

Sprache – Sie können eine beliebige Sprache auswählen. Wenn Sie zum Beispiel ein deutsches Dokument suchen wollen, können Sie an dieser Stelle die Sprache gezielt auf „Deutsch“ setzen.

Dateiformat – Mit Hilfe dieses Dropdown-Menüs können Sie gezielt nach bestimmten Formaten im Internet suchen. Es werden im Suchergebnis Dateien angezeigt, die nur dem Format entsprechen, das Sie hier gewählt haben.

So funktioniert die Suche nach einem bestimmten Dateiformat.
So funktioniert die Suche nach einem bestimmten Dateiformat.

Lassen Sie über die erweiterte Suche zum Beispiel nach einem Worddokument (*.doc) suchen, übernimmt das die erweiterte Suche in das Suchfeld und gibt das Ergebnis an. Google hat den Suchbegriff aus der erweiterten Suche in die Standardsuche übernommen. Zusätzlich wurde die Erweiterung „filetyp:doc“ angehängt. Sie können auch selbst in der Standardsuche die Erweiterung „filetyp:“ anhängen. Beispiele dafür sind:

PDF – Acrobat Reader-Dateien (oft für Anleitungen geeignet)

DOC – Microsoft Word-Dateien

XLS – Microsoft Excel-Tabellen

PPT – Microsoft Powerpoint

RTF – Rich Text Format

Weitere Eingrenzungen der Suche in Google

In der erweiterten Suche stehen Ihnen noch mehr Möglichkeiten zur Verfügung, um die Suche noch weiter einzugrenzen. Dabei handelt es sich um folgende Optionen:

Letzte Aktualisierung – Mit Hilfe dieses Menüs können Sie nur nach Internetseiten suchen, die nach einem bestimmten Zeitraum verändert worden sind.

Website oder Domain – An dieser Stelle können Sie nur in bestimmten Internetdomänen suchen.

Begriffe erscheinen – Hier legen Sie fest, wo auf der Seite die gesuchten Begriffe erscheinen sollen.

Safe Search – Wenn Sie diesen Filter aktivieren, zeigt Google keine Seiten mit jugendgefährdenden Inhalten, wie zum Beispiel Pornoseiten.

Profitipps für die erweiterte Suche in Google

Außer den beschriebenen Tipps gibt es noch eine Reihe weiterer Möglichkeiten, um Ihre Suche in Google zu optimieren. Sie können zum Beispiel die erweiterte Suche in Ihren Favoriten abspeichern und sich so einen Mausklick sparen:

http://www.google.de/advanced_search

Sie können in der erweiterten Suche in Google im Bereich der Wortgruppen die Suchbegriffe noch durch gewisse Schlüsselwörter ergänzen. Es gibt in Google verschiedene Schlüsselwörter. Wenn Sie beispielsweise nach den Lottozahlen der vergangenen Wochen suchen, die auf den Seiten des ZDF nicht mehr aktuell angezeigt werden, haben Sie große Chancen, diese im Cache zu finden. Geben Sie dazu in der erweiterten Suche den Begriff „cache:www.zdf.de lotto“ ein. Google durchsucht seinen Cache nach den genannten Suchbegriffen.

Außer der Suche im Google-Cache können Sie weitere Schlüsselbegriffe verwenden:

inurl: – Seiten mit genanntem Suchbegriff in der Adresse (inurl:telekom.de)

link: – Seiten, die auf diese Adresse verlinken (link:www.meineseite.de)

insubject: – Bilder mit Suchbegriff im Dateinamen

phonebook: – Telefonbucheinträge aus den USA

bphonebook: – Einträge von Telefonnummern von Firmen in den USA

rphonebook: – Einträge von Privatanschlüssen in den USA

site: – Seiten in angegebener Domäne (site:zdf.de heute)

stocks: – Aktienkurs von Yahoo finance (stocks:sap)

Bildsuche in Google

Um Bilder zu einem bestimmten Thema im Internet zu finden, geben Sie die Suchbegriffe ein und klicken auf den Link Bilder. Google zeigt Ihnen daraufhin alle Bilder, die zu den Suchbegriffen passen. Wenn Sie auf ein gefundenes Bild klicken, können Sie sich das gefundene Bild in Originalgröße anzeigen lassen und andere Aktionen vornehmen. Wie bei der erweiterten Suche, steht Ihnen bei der Bildsuche eine erweiterte Funktion zur Suche zu Verfügung. Wenn Sie nach Bildern gesucht haben, finden Sie genau an der Stelle für die erweiterte Suche im Web die erweiterte Bildsuche. Wenn Sie auf den Link klicken, gelangen Sie auf die Seite der erweiterten Bildsuche.

Alternativ können Sie den folgenden URL als Favorit speichern oder in den Webbrowser eingeben, um zur erweiterten Bildsuche zu gelangen:

http://www.google.de/advanced_image_search

Erweiterte Bildsuche in Google
Erweiterte Bildsuche in Google

Die meisten Funktionen der erweiterten Bildsuche sind mit den Funktionen der erweiterten Websuche identisch. Im unteren Bereich der erweiterten Suche gibt es allerdings Unterschiede in der Auswahl der Dropdown-Menüs. Die Bedienung dieser Menüs bleibt aber identisch.

Interessant sind drei Optionen der erweiterten Bildsuche:

Bildgröße – Hier können Sie einstellen, ob die Bildgröße klein, mittel oder groß sein soll. Auch verschiedene Auflösungen sind verfügbar. Wenn Sie zum Beispiel Hintergrundbilder für Ihren Desktop suchen, wird die große Variante sicherlich am besten geeignet sein. Sie können Bilder für Grußkarten ausdrucken oder per E-Mail verschicken, Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Bildformat – Mit den Bildformaten können Sie, wie bei der erweiterten Websuche, gezielt nach Bildern einer bestimmten Dateiart suchen (JPG, GIF, PNG).

Farben – Hier können Sie auswählen, ob nur schwarz-weiße Bilder, Graustufenbilder oder farbige Bilder ausgegeben werden.

Google ist die wertvollste Marke der Welt, Apple dahinter

Jahr für Jahr listet das Marktforschungsunternehmen Millward Brown die wertvollsten Unternehmen der Welt auf. Und auch in diesem Jahr gibt es ein entsprechendes Ranking, das die bekanntesten und erfolgreichsten Konzerne unserer Zeit vereint. Wir riskieren einen Blick und verraten, wer vergleichsweise gewonnen hat und wer abgerutscht ist.

Krone auf Kopf
© Anton Watman – shutterstock.com

Microsoft oder Apple? – Die Antwort auf diese Frage ist für viele Menschen fast eine Glaubensfrage. Doch zumindest im Ranking der wertvollsten Unternehmen der Welt gibt es einen eindeutigen Sieger: Apple. Der bekannte Konzern mit dem Fallobst-Symbol kann nämlich – genau wie im vergangenen Jahr – den zweiten Platz im Kampf um den höchsten Marktwert ergattern und den Allzeitkonkurrenten Microsoft mit großem Abstand auf den dritten Rang verweisen.

Doch nicht ein einziges Unternehmen kann sich derzeit mit der Allmacht von Google messen. Der Online-Riese kann sich auch in diesem Jahr, genau wie beispielsweise in den Jahren 2007 bis 2010 sowie 2014 und 2016, den ersten Platz sichern und sich die Siegerplakette für die wertvollste Marke der Welt an die metaphorische Brust pinnen.

Wertvollste Marken: Auswahl der Top 100

Unter den Top-10 der wertvollsten Marken ist nach Angaben des diesjährigen BrandZ-Rankings auch Amazon auf Platz vier (im vergangenen Jahr noch auf Platz sieben), Facebook auf Platz fünf, Visa auf Rang sieben und McDonalds auf Platz zehn. Der chinesische Amazon-Konkurrent Alibaba schafft es immerhin, sich den 14. Platz zu sichern. UPS liegt zwei Ränge dahinter.

Auch das US-Großunternehmen Walmart (Nummer 31), der Logistiker FedEx (Rang 51), PayPal und Ikea (Plätze 52 und 53) sowie YouTube und DHL (Ränge 65 und 70) schaffen es unter die Top 100. Ebay und Netflix liegen auf den Plätzen 86 und 92 im letzten Viertel und haben dementsprechend noch Potenzial nach oben.

Das sind die wertvollsten marken der Welt
© Statista

Wie der Google WatchBlog schreibt, listet der Markenindex BrandZ übrigens „den theoretischen Wert der einzelnen Marken auf, der sich anhand der Bekanntheit, Beliebtheit und auch Verbreitung der Produkte und Marke ergibt“. Das bedeutet, dass Faktoren wie etwa die generierten Umsätze oder auch die Gewinne nicht in das Ranking einfließen. „Da sich eine Marke in dem Sinne aber nicht verkaufen lässt, ist dieser Wert rein fiktiv und ein gutes Indiz für die Marketing-Abteilung“, schreibt das Portal weiter.

Facebook-Stories: Mobile-Apps bekommen neue Kamera-Funktion

Mit Facebook-Stories bekommen jetzt auch die iOS- und Android-Apps des sozialen Netzwerks eine Funktion, die nicht ganz zufällig an Snapchat erinnert.

Mit Facebook-Stories bekommt die iOS- und Android-App des sozialen Netzwerks eine neue Funktion zum Bearbeiten und Teilen von Videos und Fotos spendiert. Die Funktion orientiert sich an dem gleichnamigen Feature von Instagram und erlaubt es, mehrere Bilder und Videos aufzunehmen, mit Effekten, Masken oder Rahmen zu versehen und dann wahlweise über den eigenen Newsfeed oder direkt mit ausgewählten Kontakten zu teilen. Die Aufnahmen verschwinden nach 24 Stunden wieder.

Über einen Button mit der sinnigen Aufschrift „Deine Story“ lassen sich immer wieder neue Fotos oder Videos hinzufügen. Außerdem lassen sich einzelne Bilder oder Videos aus einer solchen Sammlung auch individuell mit Kontakten teilen. Facebook hat bereits angekündigt, regelmäßig neue Effekte für die Kamera zu veröffentlichen. Darüber hinaus sollen in den kommenden Monaten Möglichkeiten eingeführt werden, um eigene Rahmen oder Effekte zu erstellen. Die neue Stories-Funktion soll ab heute ausgerollt werden.

Facebook-Stories: Funktion soll regelmäßig neue Filter erhalten. (Grafik: Facebook)

Facebooks Antwort auf Snapchat: Kopieren, kopieren, kopieren

Mit Instagram-Stories verfügt Facebooks Bildernetzwerk seit 2016 über eine Kopie der „My-Story“-Funktion von Snapchat. Der ebenfalls zum Konzern gehörende Messenger Whatsapp wurde mit dem neuen Status im November 2016 ebenfalls um eine Funktion erweitert, die an Snapchat angelehnt ist und einen Monat danach bekam auch der Facebook-Messenger mit der Day-Funktion ein ähnliches Feature.

Mit der Einführung von Stories hat Facebook jetzt also in allen wichtigen Mobile-Produkten des Konzerns eine direkte Alternative zum Konkurrenzangebot von Snapchat integriert. Der Erfolg der App, deren Betreiberfirma Snap Inc. im März 2017 an die Börse gegangen ist, scheint Facebook nach wie vor umzutreiben. Ob die Ansammlung an Snapchat-Kopien beim Nutzer jedoch genauso ankommen wird, wie das Original, wird sich zeigen müssen.

Update der mobilen App: Ebay will das Verkaufen einfacher machen

Update der mobilen App: Ebay will das Verkaufen einfacher machen

Ebay hat seine mobile App mit neuen Funktionen ausgestattet, um Menschen das Verkaufen zu erleichtern. Wie in jedem Jahr richtet sich Ebay damit auch an Menschen, die beim Frühjahrsputz einige Dinge verkaufen wollen.

Ebay auf einem Smartphone

© ymgerman / Shutterstock.com

Der Frühling ist da! Grund genug für viele Menschen, sich dem Frühjahrsputz zu widmen und Ordnung im eigenen Haus zu schaffen. Dabei findet man auch immer wieder Dinge, für die man keine Verwendung hat – aber wohin damit? Geht es nach Ebay, sollte man das alles natürlich verkaufen. In jedem Jahr steht der Online-Marktplatz in den Startlöchern und ruft regelrecht dazu auf, seine aussortierten Dinge über die Plattform zu verkaufen.

So auch in diesem Jahr: Ebay hat ein neues Update für seine mobile App vorgestellt, mit dem das Verkaufen für Menschen vereinfacht und beschleunigt werden soll. Gerade rechtzeitig zum Frühling, wie das Unternehmen selbst schreibt, wenn viele Menschen bei sich ausmisten und Platz für neue Anschaffungen schaffen. Nutzer der Android-App können das neue Update ab dieser Woche herunterladen. Für iOS-Nutzer soll das Update zeitnah verfügbar gemacht werden.

Zwei neue Funktionen für Verkäufer

Durch das Update wird die Ebay-App im Grunde um zwei Funktionen erweitert: Zum einen stattet Ebay die App mit erweiterten Katalogisierungsfähigkeiten aus, zum anderen soll es einen effizienteren Listing-Flow geben. Hinter ersterem verbirgt sich eine Art Auto-Vervollständigung für das Erstellen von Listings: Nutzer können nach dem Produkt, das sie verkaufen wollen, in Ebays Produktkatalog suchen und die App vervollständigt das eigene Angebot dann automatisch um den Produkttitel, den Preis, ein Produktbild und Versandoptionen. So soll das Produkt erfolgreicher auf dem Marktplatz verkauft werden können. Dem Nutzer steht dabei offen, die eingetragenen Daten und Werte selbst zu ändern.

Bei dem neuen Listing-Flow handelt es sich um ein neues Layout, das alle Details des eingestellten Angebots auf einem Blick sichtbar macht. Damit sollen die Verkäufer offenbar einen besseren Überblick über die Daten ihres Angebots erhalten und so der Verkauf vereinfacht und beschleunigt werden.

Kelly Vincent, Vice President of Consumer Selling Products bei Ebay, erklärt, dass das Unternehmen immer weiter daran arbeite, seinen riesigen Produktkatalog nutzbar zu machen, um Verbesserungen für Verkäufer zu schaffen. Bisher scheint das neue App-Update nur in den USA verfügbar zu sein. Ebay macht keine Angaben darüber, ob ein Rollout in anderen Märkten geplant ist.

Werbeboykott: Weitere Firmen stellen Google-Ads ein

Weil ihre Werbeanzeigen in Videos mit extremistischen Inhalten angezeigt wurden, haben zahlreiche Weltmarken ihre Google-Ads vorerst gestoppt (wir berichteten). Jetzt weiten sich die Werbeboykotte aus: Heise Online zufolge haben weitere Unternehmen, vor allem US-Konzerne, ihre Werbekampagnen auf YouTube gestoppt. Unter anderem werden die Telekommunikationsanbieter AT&T und Verizon, sowie der Pharma-Konzern Johnson & Johnson nicht mehr auf dem Videoportal werben. Für Google dürfte das äußerst schmerzhaft sein: Allein Verizon investiere jährlich 2,5 Milliarden US-Dollar in Werbung. AT&T hat sich derweil nicht nur von YouTube zurückgezogen, sondern seine Werbeanzeigen auf sämtlichen Google-Plattformen eingestellt.

Facebook: Die Mid-Roll-Spots kommen

Facebook führt endgültig die bereits angekündigten und seit einiger Zeit im Test befindlichen Mid-Roll-Spots ein – auch für Live-Videos.

Facebook Promotion

 

Da hört man ständig, dass das Internet das Ende des Fernsehens ist und dann stiehlt sich das Internet sukzessive Standards aus dem Fernsehen zurück. Der aktuellste Vorstoß von Facebook dürfte auf Nutzerseite eher für geteiltes Echo sorgen, denn Facebook bringt die Werbepausen in die breite Internetöffentlichkeit. Wie das Unternehmen in seinem Media Blog meldet, werden die Mid-Roll-Spots nun weiter ausgerollt. Bislang wurde das Konzept mit einem kleinen Kreis von Publishern getestet.

Ad Breaks für Live-Videos

Werbung wird nun nicht mehr nur vor einem Video, sondern auch mittendrin angezeigt. Das gilt auch für die Live-Videos auf Facebook. Dabei kann ein Live-Streamer auf Wunsch so genannte „Ad Breaks“ einbinden – bis zu 20-sekündige Werbespots. Das erste lässt sich bereits nach 4 Minuten einbinden, frühestens ab 5 Minuten kann man weitere Pausen einbauen.

Allerdings kann nun nicht jeder Werbung in seine Videos und Live-Streams einbauen. Für die Nutzung von Ad Breaks braucht ein Publisher mindestens 2.000 Abonnenten und der laufende Live-Stream muss mindestens 300 Zuschauer haben. Zudem sind die Ad Breaks vorerst nur in den USA verfügbar. Es dürfte aber nicht lange dauern, bis auch deutsche Publisher die Möglichkeit bekommen, Werbepausen einzubinden. Diese gesicherte Einnahmequelle dürfte Facebook schnellstmöglich einer größeren Öffentlichkeit zugänglich machen.

Geschrieben von Christoph Pech

Warum heißt Brother eigentlich Brother?

Fragen Sie sich auch manchmal, wo der Ursprünge von Firmennamen liegen? Oft verbergen sich spannende Geschichten hinter den Namen der Unternehmen, mit denen wir tagtäglich zu tun haben.

Die Herkunft von Firmen- und Markennahmen haben oft eine interessante Geschichte.

Der Brother-Konzern hat seine Wurzeln in dem 1908 in Japan von Kanekichi Yasui und seinem Bruder gegründeten Nähmaschinenreparaturbetrieb Yasui Sewing Machine Co. 1925 übernahm sein Sohn das Unternehmen und benannte es in Yasui Brothers‘ Sewing Machine Co. um. Das erste eigene Produkt, eine Nähmaschine zur Fertigung von Strohhüten, kam dann 1928 auf den Markt. In den 30er-Jahren expandierte die Firma durch die Produktion von Heimnähmaschinen. Zusätzlich zur Produktion wurde 1941 die Vertriebsgesellschaft Brother Sales Ltd. gegründet. Neben dem heute noch existierenden Geschäft mit Nähmaschinen kamen später unter anderem noch Schreibmaschinen hinzu. 1971 entwickelte das Unternehmen dann seine ersten Drucker, den Nadeldrucker M-101.

29.11.2016 –  Irrtümer und Vorurteile über WLAN

Die 8 größten Mythen über WLAN

Warum ein zusätzlicher Access Point die Netzabdeckung verschlechtern kann und was es mit der Sicherheit von WiFi-Netzen auf sich hat, das und mehr erklärt dieser Ratgeber von Ruckus Networks und Aramido.
WiFi-Netze sind in den vergangenen Jahren dank verschiedener neuer Techniken immer schneller geworden. Mit dem Standard IEEE 802.11n wurde beispielsweise Multiple Input Multiple Output (MIMO) eingeführt, das bei vier Antennen eine Bruttodatenrate von bis zu 600 MBit/s ermöglichte. Der Nachfolger 802.11ac brachte zunächst eine Steigerung auf 1,3 GBit/s.

Dank vergrößerter Kanalbreite, die nun bis 160 MHz betragen kann, legte die zweite Generation von 802.11ac („Wave 2“) die seit Ende des vergangenen Jahres verfügbar ist, noch einmal nach und ermöglicht nun bis zu 3,47 GBit/s Bandbreite. Theoretisch sind sogar bis zu 6,9 GBit/s möglich. Bei diesen Werten handelt es sich jedoch nur um sogenannte physikalische Datenraten, die in der Praxis tatsächlich nutzbaren Datenraten sind geringer.

802.11ac ist abwärts kompatibel zu 802.11n, arbeitet aber ausschließlich im 5-GHz-Netz. Dadurch kann die IT-Abteilung aber nur noch ein oder zwei Frequenzkanäle nutzen. Eine überlappungs- und störungsfreie Kanalplanung in Unternehmen wird erschwert. Das führt dazu, dass sich weniger Endgeräte mit den Access Points verbinden können.

Wenn das WLAN nicht funktioniert wie gewünscht, ist nicht immer die Technik schuld.
Wenn das WLAN nicht funktioniert wie gewünscht, ist nicht immer die Technik schuld.
Foto: a-image – shutterstock.com

Diesen gigantischen Bandbreiten steht oft eine weniger gigantische Nutzerfahrung gegenüber. Verbindungen brechen ab oder kommen erst gar nicht zustande und die Datenrate auf der Luftschnittstelle lässt häufig zu wünschen übrig. Oft suchen Administratoren und Anwender ihr Heil in noch mehr Technik und noch mehr Bandbreite.

Dass viel immer viel hilft – mit diesem Mythos und mit vielen anderen rund um das Thema WiFi räumt der WLAN-Spezialist Oliver Wolff, Systems Engineer Manager Central & Eastern Europe bei Ruckus Wireless, in diesem Ratgeber auf.

Mythos 1: Mehr Access Points schaffen eine bessere WLAN-Abdeckung

Mehr Access Points (AP) verbessern nicht zwangsläufig die WLAN-Abdeckung. Ab einem gewissen Punkt wirken zu viele Access Points sogar kontraproduktiv. Zum Beispiel, wenn sich mehrere APs auf demselben Frequenzband Konkurrenz machen und sich gegenseitig stören. Dies hat direkten Einfluss auf die Verbindungsqualität der verbundenen Geräte.

Mythos 2: Wave 2 Access Points lohnen sich nur für Wave 2 Clients

Wave 2 APs sind auf dem neusten Stand der Technik und dadurch deutlich empfindlicher als ältere Versionen. Daraus folgt eine bessere Konnektivität und größere Reichweite – gleich, welchen Standard das verbundene Gerät unterstützt. Somit profitieren auch ältere Clients von aktuellen APs.

Mythos 3: WLAN ist eine Schwachstelle in der Sicherheitsarchitektur

Die Errichtung eines WLAN-Netzwerks hat zweifellos Auswirkungen auf die IT-Sicherheit – so müssen zum Beispiel alle Mitglieder authentifiziert werden. Heutzutage sind die Standards indes ausreichend hoch, um die Sicherheit des Netzwerks zu gewährleisten. Sie müssen nur umgesetzt werden. Wenn beispielsweise noch WEP statt WPA2 eingesetzt wird, ist das WLAN wie ein riesiges Scheunentor, das Kriminellen einen leichten Zugang zum Firmennetz bietet.

Mythos 4: Ein Power over Ethernet (PoE) Upgrade ist bei einem AP Update zwingend erforderlich

Neue Entwicklungen bringen häufig größeren Stromverbrauch mit sich. Auch als Multiple Input, Multiple Output (MIMO) mit drei Streams eingeführt wurde, wuchsen die Energieanforderungen der APs. Switch-Upgrades sind jedoch nicht unbedingt notwendig. Moderne APs schließen beispielsweise den USB-Port sowie den sekundären Ethernet-Port sobald die Standard-PoE-Stärke für den WLAN-Betrieb nicht mehr ausreicht.

Mythos 5: Wachsende Sendeleistung verbessert die Abdeckung

Die wachsende Sendeleistung der APs erhöht zwar die Reichweite und die Wahrscheinlichkeit, dass die APs konstant Daten an die Geräte in ihrem Umfeld senden. Das ändert jedoch nichts daran, dass die APs auch Daten empfangen müssen: Manche Geräte drosseln ihre Sendeleistung, um Akkulaufzeit zu sparen, sobald sie mit einem AP verbunden sind. Dadurch kann unter Umständen eine einseitige Kommunikation entstehen, da die Sendeleistung des Geräts nicht mehr ausreicht, um den AP zu erreichen.

Mythos 6: Mehr Bandbreite löst die meisten Probleme

Auch das schnellste WLAN-Netzwerk geht in die Knie, wenn es zu wenig Verteilung und Rückführung gibt. Das könnte an Onboarding und Passwörtern liegen, an einem Broadcast-Sturm oder Interferenzen – und nichts davon hat mit der Bandbreite in der Luftschnittstelle zu tun.

Andreas Sperber, Gründer und Geschäftsführer von Aramido weist auf zwei weitere Mythen hin, die sich hartnäckig halten. Das Unternehmen mit Sitz in Karlsruhe sieht sich als White-Hat-Hacker und ist auf das Pentesting von Webanwendungen spezialisiert.

Mythos 7: Das Verstecken der SSID macht ein WLAN unsichtbar

Der sogenannte Service Set Identifier oder abgekürzt die SSID ist der Name des WLANs, den es auch nach außen funkt. Praktisch jeder Access Point oder WLAN-Router bietet die Möglichkeit, die SSID zu unterdrücken. Dadurch soll das WLAN schwerer zu finden sein. Mit dieser Maßnahme lassen sich aber nur sehr unbegabte Eindringlinge abhalten. Für jedes halbwegs leistungsfähige Hacker-Tool ist es überhaupt kein Problem, das WLAN trotzdem aufzuspüren. Das Verstecken der SSID bringt also keine zusätzliche Sicherheit.

Mythos 8: Der MAC-Adressen-Filter sperrt Eindringlinge aus

Auf dem Papier ist ein MAC-Adressen-Filter eine sinnvolle Maßnahme. Wird er aktiviert, erhalten nur noch Endgeräte Zugang zum WLAN, die auf einer Whitelist stehen. MAC-Adressen lassen sich jedoch mit einfachen Mitteln fälschen. Per MAC Spoofing wird eine zugelassene MAC-Adresse mitgeschnitten und dann selbst verwendet, um in das WLAN einzudringen.

Weiterlesen …29.11.2016 –  Irrtümer und Vorurteile über WLAN

Der Knigge für mehr E-Mail-Erfolg

Die „Email(le)kunst“ hatte zwar ihren Höhepunkt schon im Mittelalter, die Kunst des richtigen Schreibens von E-Mails ist dagegen eine Sache, die erst heute ihre perfekte Form anstrebt. Was der Unterschied zwischen beiden ist, dürfte bis dato zwar schon vielen bekannt sein – schließlich sendet und empfängt jeder deutsche Büroangestellte im Schnitt 180 E-Mails pro Tag. Dennoch fehlt es vielen immer noch an der Perfektion, die das E-Mailen erst richtig erfolgreich macht.

E-Mails nehmen einen großen Teil der täglichen Arbeit ein. Umso wichtiger, dabei einen professionellen Eindruck zu hinterlassen.
E-Mails nehmen einen großen Teil der täglichen Arbeit ein. Umso wichtiger, dabei einen professionellen Eindruck zu hinterlassen.
Foto: winui – shutterstock.com

In unserem kleinen E-Mail-Knigge wollen wir Ihnen helfen, auch hierin perfekt und professionell zu werden. Denn wenn man hier plumpe Fehler macht, ist schnell die Email(le) ab!

Tipp 1: Keine Romane

E-Mails sind kein Ersatz für ausführliche Briefe. Sie sind kurze, schnelle Mitteilungen und sollten übersichtlich, prägnant und flott sein. Müssen sie mal etwas länger sein, machen Sie alle 4 bis 5 Zeilen einen Absatz. E-Mails, die ein Scrollen erfordern, ärgern nur, deshalb: „No Scroll, no Groll“.

Tipp 2: Aussagefähiger Betreff – kurz und knackig

Ihre Betreffzeile entscheidet, ob die Nachricht überhaupt gelesen wird. Viele bekommen weit über 150 Mails am Tag. Wer da keine aussagekräftige Betreffzeile liefert, kann sich gleich die ganze Mail sparen. Noch schlimmer: gar keine Betreffzeile.

Tipp 3: Korrekte Rechtschreibung

Auch in Mails gelten deutsche Rechtschreibregeln. Mancher benutzt hier – in Anbetracht der häufigen Reformen – mitunter seine „eigene Rechtschreibreform“. Ja, sicher – es muss oft schnell gehen. Aber jedes Mailprogramm hat auch ein Rechtschreibprogramm. Nutzen Sie es – vor allem im Job. Und die Mails nur in Kleinschreibung zu verschicken, gilt als unhöflich oder schlampig.

Tipp 4: Immer höflich bleiben!

Viele beginnen ihre Mail mit „Hallo“ und duzen den Adressaten ungefragt. Was im englischsprachigen Raum üblich ist, stößt zum Beispiel Schweizern oder Österreichern meist sauer auf. Also kein „Hi“ oder „Hey“ zum Anfang, „Hallo, Herr Meyer“ oder „Guten Tag, Herr Meyer“ hat sich bei uns als E-Mail-Anrede zwar schon eingebürgert, aber auf die Form Wert legende Ausländer und höher gestellte Persönlichkeiten, die man nicht persönlich kennt, sollte man mit „Sehr geehrte(r)…“ ansprechen. Auch „Bitte“ und „Danke“ haben schon manche Tür geöffnet, wenn sie nicht zu dick aufgetragen wurden.

Tipp 5: Niemals BLOCKSCHRIFT

Achten Sie auf die Form – wer z. B. seine Mails in GROSSBUCHSTABEN schreibt, wird als Schreihals angesehen. Auch nur um wichtige Dinge oder Passagen hervorzuheben, sind sie ungeeignet (Ausnahme: vielleicht Firmennamen, die so geschrieben werden).

Tipp 6: Kein Chinesisch

Verwegene Kürzel wie mfg (mit freundlichen Grüßen), + lg (und liebe Grüße), gr (Gruß) oder cu (see you) mögen echt cool sein, aber nur unter privaten Freunden. Im Geschäftsleben schreibt man ehrlich gemeinte Grüße aus. Wer nicht Dauer-Chatter ist, versteht sonst außerdem Bahnhof.

Tipp 7: Massenmails in Maßen

Gruppen-Mails sind gut geeignet, um einen Termin bekannt zugeben oder Einladungen zu verschicken. Nicht aber, um Berufliches zu diskutieren, umfangreiche Info- oder Kettenbriefe zu versenden. Sie selbst wollen ja auch nicht zugemüllt werden.

Schicken Sie bei Massenaussendungen auch nicht die Adressen Ihrer Geschäftspartner mit. Schreiben Sie in die Empfänger-Zeile die jeweilige Mail-Adresse und verstecken Sie die übrigen im „Adressbuch“.

Tipp 8: No Smileys?

Smileys lockern die E-Korrespondenz auf und weisen auf positive Referenzen oder witzige Stellen hin. In privater E-Post sicher ganz nett, aus Ihren Business-Mails sollten Sie den Grinse-Mann aber unbedingt verbannen, wenn Sie ernst genommen werden wollen.

Tipp 9: Keine Priorität

Alle Mails lassen sich mit höherer Priorität schicken. Ein Trick, der aber bereits überhand nimmt. Bei Mails mit Priorität (Outlook: Neue Nachricht, dann: Nachricht; Priorität festlegen) sieht der Empfänger „rot“ oder ein Ausrufezeichen. Verzichten Sie darauf – wenn Ihre Mail nicht wichtig wäre, könnten Sie auch auf sie verzichten.

Tipp 10: Keine Intimitäten, keine Animositäten

Privates, Intimes und Streit unter Kollegen haben in der elektronischen Post nichts verloren. Schließlich können Mails im Büro abgefangen und mitgelesen werden. Peinlich, peinlich! Und schwer aus der Welt zu schaffen!

Tipp 11: Ihre Visitenkarte als Absender

Die Visitenkarte gehört zum Geschäftsleben – auch bei E-Mails. Privat kann man es mit der Signatur halten, wie man will – im Beruf gehört sie dazu. Der Empfänger will oder soll Sie telefonisch erreichen, ohne gleich die Auskunft bemühen zu müssen.

Achten Sie auf übersichtliche Anordnung: Name, ggf. Job-Titel, Telefonnummer, evtl. Handy-Nummer, auch die E-Mail-Adresse.

Tipp 12: Lesebestätigung dezent verwenden

Empfangsbestätigungen geben Auskunft, ob eine Mail gelesen wurde. Gehen Sie mit Lesebestätigungen sparsam um. Der Empfänger fühlt sich schnell belästigt, wenn es bei Ihrer Nachricht nicht um etwas wirklich Wichtiges geht.

Tipp 13: Rechtzeitig antworten

Wer E-Mailt, hat es meist eilig. Antworten Sie schnell, aber nicht zu schnell. Faustregel: Zurückschreiben sollte man frühestens nach einer Stunde, spätestens nach 24 Stunden zumindest eine kurze Rückmeldung und dann allerspätestens nach 3 Tagen die gewünschte Antwort geben. Wer hier Schneckenpost spielt, hat schnell ausgespielt.

Tipp 14: Richtig antworten

Unachtsame oder allzu bequeme Menschen schicken in ihrer Antwort dem Empfänger oft seine Original-Mail wieder mit. Tun Sie das nur, wenn Sie vom gleichen Empfänger selbst ständig in kurzer Folge Mails erhalten oder Sie sich direkt auf im Original-Mail unten genannte Details beziehen, die der Empfänger zum Lesen Ihrer Antwort wieder benötigt. Produzieren Sie aber auf diese Weise keine endlosen Rück-Mails! Ebenso keine endlosen Weiterleitungsketten.

Tipp 15: Richtige Anhänge

Versenden Sie umfangreiche Datei-Anhänge nur, wenn Sie sicher sind, dass sie beim Empfänger erwünscht und lesbar zu öffnen sind. Kündigen Sie größere Attachments besser vorher an oder stimmen Sie sich mit dem Empfänger vorher ab – per Telefon oder kurze Vorab-Mail-Anfrage – auch hinsichtlich der lesbaren Dateiformate.

Angekündigte Attachements aber zu vergessen, das sollte Ihnen nicht passieren. Und Datei-Umfänge von mehr als 1 MB gelten ebenfalls als Zumutung.

Tipp 16: Mehrfachzustellungen vermeiden

Die Mehrfachübermittlung derselben Information bläht den Posteingang unnötig auf und nervt Ihren Empfänger. Wenn die gleiche Meldung von verschiedenen Stellen oder Hierarchie-Instanzen in Firmen an die gleichen Empfänger verschickt wurde, sollten sich diese Stellen über eine sinnvollere Informations-Regelung einigen. Oder wenn ein Empfänger mehrere E-Mail-Adressen hat, sollte man ihn vorher nach der gewünschten persönlichen Adresse befragen.

Nachrichten „sicherheitshalber“ gleichzeitig per E-Mail, Fax und/oder Brief zu versenden ist einfach des Guten zuviel – es sei denn, man benötigt aus juristischen Gründen auch die aktengültige handschriftlich abgezeichnete Form.